In Search of Unification Varieties of Monism in 19th Century Germany



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Kaukasier und Neger, von der Natur dazu bestimmt scheinen, die älteren Rassen, so namentlich Polynesier und Rothhäute, im Kampfe um das Dasein zu besiegen und von der Erde zu verdrängen, erstere in den gemäßigten, letztere in den heißen Klimaten, und damit zugleich die Menschheit selbst einer steten Vervollkommnung entgegen zu führen.“


12 I have not yet have the chance to verify if Büchner’s description of Hooker is correct.

13 “Zwei Triebe leiten stets unser Forschen, der eine heischt uns die Einheit der Dinge und Kräfte suchen, der andere fordert uns auf die Unterschiede derselben zu erkennen. Die Aufgabe der Wissenschaft ist es das richtige Gleichgewicht beider Triebe je nach dem Stande unseres zeitlichen Wissens aufrecht zu halten.“

14 “Der Darwinismus hat Beziehungen zu manchen Wissenschaften; mögen sie insgesammt dem Strome der von ihm erregten Ideen das rechte Flußbett graben, dann wird seine Anregung Allen zum Segen gereichen.“ (Meyer 1866, 453).

15 „Niemals wird sich der menschliche Geist eine bloße mikrologische Detailforschung als Ziel setzen dürfen. Immer werden sich wieder die allgemeinsten Fragen, an die sich die großen Räthsel unsres eigenen Daseins, seiner Entstehung und seiner Bedeutung in der Weltordnung knüpfen, in den Vordergrund drängen, wenn sich die naturwissenschaftliche Forschung entweder mit reichem neuen thatsächlichen Material erfüllt hat, oder wenn große Impulse zu einer philosophischen Weltbetrachtung von irgend einer Seite in dem Bereiche des Wissens oder des Geschehens ausgegangen sind, am entschiedensten und bedeutungsvollsten aber dann, wie gegenwärtig bei uns, wenn diese verschiedenen Factoren gemeinsam thätig für die Erzeugung neuer Geistesrichtungen geworden sind“ (Wagner 1860, S. 39).

16 „Der Versuch des berühmten englischen Naturforschers Charles Darwin die ganze bunte Mannigfaltigkeit der organischen und lebendigen Bildungen in der Natur nach einem einfachen Princip oder Gesetz aus ganz wenigen, ursprünglich geschaffenen, einfachen Organismen, oder gar aus einem einzigen Urorganismus abzuleiten1 ), hat wie kaum ein anderes Werk in neuerer Zeit Aufmerksamkeit und Theilnahme erregt, theilweise selbst auch schon bei dem gebildeten Publikum überhaupt, insbesondere aber bei den eigentlichen Naturforschern, die in vielfachen Erörterungen sich bereits theils für theils wider Darwin’s Theorie erklärt haben, in der Anerkennung der großen Bedeutung aber, die dieser Darwin’sche Versuch für die Naturauffassung hat, so ziemlich übereinstimmen.“ (Frohschammer 1862, 439). The author refers in his footnote 1 to Bronn’s translation of 1860.


17 “Die freie Forschung, durch welche allein wahre Wissenschaft und Fortschritt derselben möglich ist, bietet zwar die Möglichkeit des Irrthums, aber sie birgt auch das Gegenmittel in sich, indem sie verhindert, dass der Irrthum sich befestige und verewige, denn sie gestattet immer wieder eine aufgestellte und noch so sehr befestigte und autorisirte Lehre in Frage zu stellen und der bessern Einsicht ihr gegenüber Geltung zu verschaffen.“ (Frohschammer 1862, 529)

18 „Sowie die Philosophie von der Naturwissenschaft, so wird wiederum die letztere von der Philosophie geleitet, gefördert und vor Irrwegen bewahrt.“ (Schleiden 1863, 42).

19 „Die Sprachen sind Naturorganismen, die, ohne vom Willen des Menschen bestimmbar zu sein, entstunden, nach bestimmten Gesetzen wuchsen und sich entwickelten und wiederum altern und absterben; auch ihnen ist jene Reihe von Erscheinungen eigen, die man unter dem Namen ‚Leben’ zu verstehen pflegt.“ (Schleicher 1863, 6f.) In Das Ausland an anonymous author hints to Lyell’s work Antiquity of Man (1863) and notes that Lyell compares the origin of languages with that of species as the same time as Schleicher (Anon. 1864, 397).

20 „Für diese [die naturwissenschaftliche Anschauung unserer Tage] gibt es keine Materie ohne Geist (ohne die sie bestimmende Nothwendigkeit), aber ebenso wenig auch Geist ohne Materie. Oder vielmehr es gibt weder Geist noch Materie im gewöhnlichen Sinn, sondern nur eines, das beides zugleich ist.“ (Schleicher 1863, 8).


21 See Uschmann 1972, 67; Krauße 1984, 48,59f; Jahn, Schmidt 2005, 189.

22 For the reception of Darwin in botany see Junker 1989.

23 For the Darwin-Reception of Haeckel and Gegenbaur see Di Gregorio 2008.

24 Translation of this quotation by Eve-Marie Engels and Thomas F. Glick. “Die grossartigen Theorieen (sic
), welche Charles Darwin vor kurzem ‚über die Entstehung der Arten im Thier- und Pflanzenreich durch natürliche Zűchtung oder die Erhaltung der vervollkommneten Racen im Kampfe um das Dasein’1) entwickelt hat, und mit denen für die systematische, organische Naturforschung eine neue Epoche begonnen hat, haben der Frage von den Verwandtschaftsverhältnissen der Organismen mit einem Male eine solche Bedeutung, dem Nachweise einer continuirlichen Verkettung eine solche fundamentale Wichtigkeit verliehen, dass jeder, auch der kleinste Beitrag, der zu einer weiteren Lösung jener Probleme mitwirken kann, willkommen sein muss.“ (1862, 231-32).

25 Natürliche Schöpfungsgeschichte. Gemeinverständliche wissenschaftliche Vorträge über die Entwickelungslehre im Allgemeinen und diejenige von Darwin, Goethe und Lamarck im besonderen, über die Anwendung derselben auf den Ursprung des Menschen und andere damit zusammenhängende Grundfragen der Naturwissenschaft.

26 Das Titelbild dient zur anschaulichen Erläuterung der höchst wichtigen Thatsache, dass in Bezug auf die Schädelbildung und Physiognomie des Gesichts (ebenso wie in jeder anderen Beziehung) die Unterschiede zwischen den niedersten Menschen und den höchsten Affen geringer sind, als die Unterschiede zwischen den niedersten und den höchsten Menschen, und als die Unterschiede zwischen den niedersten und höchsten Affen derselben Familie. Die niedersten Menschen (Fig. 4, 5, 6) stehen offenbar den höchsten Affen (Fig. 7, 8, 9) viel näher, als dem höchsten Menschen (Fig. 1), dem als äußerster Gegensatz der niederste katarrhine Affe (Fig. 12) gegenübersteht. Alle 12 Köpfe sind in reiner Profil-Ansicht gezeichnet und nahezu auf dieselbe Größe zurückgeführt, um die klare Vergleichung der stufenweisen Entwickelung zu ermöglichen.“ (Haeckel 1868, 555).


27 Dirk Backenköhler as well as Joy Harvey have described the racist and ideological elements in biological anthropology in the 19th century (Backenköhler 2008, 2009; Harvey 2008).


28 For a more detailed presentation and discussion see Sandmann 1990.

29 According to Daum this is an allusion to Houston Stewart Chamberlain.

30 The following part is taken form my article Engels 2006. All references are included there.

31 According to Wallace, Darwin’s observations on the future of mankind made in his last conversations with him were of a more pessimistic vein (Wallace 1894, S. 10).

32 This and the following articles quoted in this section are all in Engels, Glick 2008.




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